Leistungen

Eizellgewinnung

Auslösen des Eisprunges

Im natürlichen Monatszyklus wird unter dem Einfluss der körper- eigenen Hormone die Eizelle aus dem Eierstock freigesetzt, indem das Eibläschen platzt und die Eizelle vom Eileiter aufgenommen wird. Im stimulierten Zyklus, also unter Hormontherapie, wird der Eisprung künstlich durch die Gabe des Hormons hCG ausgelöst. Unter diesem Hormon durchläuft die Eizelle noch einmal einen Reifungsprozess, der entscheidend dafür ist, dass die Eizelle durch ein Spermium befruchtet werden kann.


Bei der IVF-Therapie wird die Follikelpunktion zeitlich so geplant, dass die Eizellen bereits kurz vor dem Eisprung abgesaugt werden. Das ist möglich, weil der Zeitraum zwischen hCG-Gabe und dem Platzen der Eibläschen sehr konstant ist. Er beträgt etwa 34 Stunden.


Kurz vor dem Eisprung erfolgt die Gewinnung der Eizellen durch einen kleinen Eingriff, den man Follikelpunktion nennt. Er dauert ca. 10 Minuten und wird unter einer leichten Schlafnarkose vorgenommen, so dass die Patienten keine Schmerzen empfinden. Der Arzt sticht dabei mit einer Nadel durch die Scheidenwand in die benachbarten Eibläschen und saugt die dort enthaltene Flüssigkeit mitsamt den Eizellen ab. Im Labor werden daraus die Eizellen mit Hilfe eines Mikroskops isoliert und im Brutschrank weiterkultiviert.


 

Follikelpunktion

 

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Spermiogramm