Leistungen

Befruchtung

Am Morgen nach der Follikelpunktion sehen wir im Labor, wieviele der Eizellen von Spermien befruchtet worden sind. Bei reifen Eizellen ist eine Befruchtungsrate von etwa 80% normal (das gilt auch für die ICSI-Methode).

 

Im Mikroskop kann man in der befruchteten Eizelle je einen Zellkern mit dem mütterlichen und mit dem väterlichen Erbgut erkennen. Diese Zellkerne verschmelzen im Laufe des Tages miteinander zu einem einzigen Zellkern: dem des Embryos.

 

Manchmal kommt es vor, das in der befruchteten Eizelle drei Zellkerne zu erkennen sind. Man nennt die Eizelle dann triploid. Die Gründe dafür kann man im Einzelfall nicht nennen. Es ist möglich, dass (bei konventioneller IVF) 2 Spermien in die Eizelle eingedrungen sind. Oder aber: Eizelle oder Spermium hatten bereits zwei statt nur einem Zellkern. Aus triploiden Eizellen kann kein lebensfähiger Embryo entstehen, solche Eizellen müssen verworfen werden.

normal befruchtete Eizelle

normal befruchtete Eizelle

lupe

 

triploide Eizelle

triploide Eizelle

lupe

Bei allen normal befruchteten Eizellen führen wir den sogenannten PN-Score durch. An Mikroskopisch kleinen Strukturen in den Zellkernen lässt sich dabei die Qualität der Eizelle beobachten. Eizelle mit einer möglichst günstigen Entwicklungsprognose werden dann ausgewählt und zu Embryonen weiterkultiviert. Andere lassen sich kryokonservieren oder auch verwerfen. All das geschieht stets in Absprache mit den Patienten.

 

PN-Score

 

 

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